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Mediation und Scheidung - Fachanwältin Brigitte Hentschke klärt auf

Mediation
„Aus meiner Tätigkeit als Fachanwältin für Familienrecht weiß ich, dass sich Konflikte nicht immer vor Gericht vollständig erledigen lassen.
Viele Ehe- oder Lebenspartner sind auch noch nach langwierigen Gerichtsverfahren miteinander verbunden“, fasst Rechtsanwältin und Mediatorin Brigitte Hentschke ihre mehr als 25-jährigen beruflichen Erfahrungen zusammen. Hinter verhärteten Positionen der Eheleute verbergen sich häufig tiefer liegende persönliche oder wirtschaftliche Interessen und Bedürfnisse. Den Trend, dass vor Einleitung von Gerichtsverfahren bei immer mehr Ex-Partnern die Bereitschaft besteht, sich freiwillig einem neutralen Außenstehenden anzuvertrauen, begrüßt die Mediatorin.

Mediation zur Scheidung
Eine Trennung ist ein emotionaler Ausnahmezustand für die ganze Familie. Sind Kinder da, befürchtet der Vater oder die Mutter, dass er oder sie diese „verliert“. Die Unparteilichkeit des Mediators soll das gegenseitige Verständnis aller Beteiligten fördern, um so durch die Trennung zu helfen. Dies gelingt dann, wenn dieser emotionale Ausnahmezustand strukturiert und versachlicht wird. „Wenn sich Eheleute an den Mediator wenden, muss der Entschluss gefasst sein, dass die Ehe nicht mehr zu retten ist. Mediatoren sind keine Therapeuten“, mit dieser klaren Ansage stellt Rechtsanwältin Hentschke von Anfang an die Weichen für das Verfahren.

Wie läuft Scheidungsmediation ab
Das Ziel der Scheidungsmediation strebt ein Ende ohne Schrecken an – vorausgesetzt, die Bereitschaft beider Ehegatten ist vorhanden, sich auf das Verfahren einzulassen und sich der Arbeitsweise und Struktur des Mediationsverfahrens zu stellen. „Gerade der klar gesteckte Rahmen, die intern vereinbarten Regeln und moderierten Ziele bieten den Eheleuten eine Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen und auf Augenhöhe fair über Lösungen zu verhandeln. Genau das schätze ich an dem Mediationsverfahren“, so Brigitte Hentschke.